Eda Nurs Anklage wegen „sexueller Nötigung“ angenommen

Eda Nur Kaplan, die in jungen Jahren ihren Vater verlor und in einem Haus der Liebe aufwuchs, beendete ihr Leben, indem sie am 7. August vom Balkon des Freundes ihrer Schwester Güler Kaplan im 15. Stock in Çankaya Alacaatlı Mahallesi sprang. Bevor sie Selbstmord beging, sagte sie ihrer Mutter auf ihrem Handy: „Mama, dein kleines Mädchen kann Dinge nicht mehr ertragen. Sie haben viel für Ihre Tochter ausgegeben. Er hat niemandem etwas erzählt. Er hat es immer hineingeworfen. Aber es war zu viel. Kann es nicht mehr aushalten. Er glaubt nicht mehr daran, dass alles gut wird. Eda Nur, die die Nachricht „Bitte lasse mein Recht auf dem Boden“ gesendet hat, wurde auf dem Friedhof von Karşıyaka beigesetzt.

Yusuf Güzelyurt, Mehmet Ardıçoğlu und Aşkın K. wurden im Rahmen der Ermittlungen zum Tod von Eda Nur Kaplan festgenommen. Yusuf Güzelyurt und Mehmet Ardıçoğlu, bei denen Eda Nur Kaplan eine Woche vor ihrem Selbstmord eine Anzeige wegen sexuellen Übergriffs erstattet hatte, wurden vom diensthabenden Amtsgericht wegen „qualifizierter sexueller Nötigung“ festgenommen. Aşkın K. wurde ebenfalls freigelassen.

ANSPRUCH WIRD AKZEPTIERT

Die Generalstaatsanwaltschaft von Ankara erhob Anklage gegen Yusuf Güzelyurt und Mehmet Ardıçoğlu wegen „qualifizierter sexueller Nötigung“. In der Anklageschrift heißt es, Eda Nur Kaplan sei am 31. Juli mit ihrer Schwester Güzelyurt und Ardıçoğlu in den Veranstaltungsort gegangen, und nachdem sie eine Weile Alkohol getrunken hatten, tranken sie an einem anderen Ort weiterhin Alkohol. Es wurde berichtet, dass Eda Nur und Güzelyurt nach einer Weile den Veranstaltungsort verließen und in das Hotel gingen, das Ardıçoğlu für einen Tag gemietet hatte. Hier hieß es, Yusuf Güzelyurt habe Eda Nur Kaplan, die selbst nicht unter Alkoholeinfluss stand, sexuell missbraucht, und Mehmet Ardıçoğlu habe dann die gleiche Aktion durchgeführt. Auf diese Weise wurden Güzelyurt und Ardıçoğlu, die das Verbrechen des „qualifizierten sexuellen Übergriffs“ begangen haben sollen, zu je mindestens 18 Jahren Gefängnis verurteilt. Die Anklage wurde vom 12. Hohen Strafgerichtshof in Ankara angenommen. Die Angeklagten werden am 10. Dezember vor Gericht erscheinen.

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